Fahrradanhänger Test

In den vergangenen Jahren wurden Fahrradanhänger immer beliebter, denn sie sind sehr vielseitig einsetzbar. Am häufigsten sieht man spezielle Kinderanhänger, mit denen sich zwei Kinder bis zum Alter von ca. sechs Jahren sicher transportieren lassen. Viele Eltern haben den Fahrradanhänger inzwischen schon als Alternative zum Kindersitz für sich entdeckt, denn bei korrekter Montage bieten sie wesentlich mehr Sicherheit. Außerdem kann man den Kinderanhänger auch jederzeit prima für den Lastentransport nutzen.

Allerdings findet man auf dem Markt auch spezielle Lastenanhänger in den unterschiedlichsten Varianten, darunter Einspuranhänger für längere Radreisen, bei denen man viel Gepäck benötigt, aber auch zweispurige Modelle für schwere Lasten auf kürzerer Strecke. Schließlich gibt es auch noch besondere Fahrradanhänger für den Transport von Tieren, wobei es sich in der Regel um Hunde handelt. In diesem Bereich ist die Auswahl auf dem Markt noch sehr überschaubar, neben einfachen Modellen findet man jedoch auch richtige Luxus-Ausführungen mit viel Komfort für den vierbeinigen Freund.

Der Testsieger bei den Kinderfahrradanhängern

* Preis wurde zuletzt am 22. Juli 2015 um 9:58 Uhr aktualisiert.

Fahrradanhänger für Kinder

Wenn es um die Sicherheit der Fahrradanhänger für den Transport von Kindern geht, gibt es häufig Diskussionen. Schließlich befinden sich die Kinder in etwa auf der Höhe der Auspuffe der Autos, und die Knautschzone lässt auch häufig zu wünschen übrig. Deshalb ist es extrem wichtig, beim Kauf auf erstklassige Qualität zu setzen und ruhig etwas mehr Geld in einen guten Kinderanhänger zu investieren, dann reist der Nachwuchs auf jeden Fall sicherer, als in jedem Fahrradkindersitz.

Gerade was die technische Ausstattung angeht, sind die Unterschiede zwischen den einzelnen Modellen teilweise sehr gravierend. Großer Vorteil der Kinderanhänger ist die Tatsache, dass man sie sogar als Kinderwagen nutzen kann, denn viele lassen sich mit wenigen Handgriffen umfunktionieren. Grundsätzlich sind Zweisitzer immer von Vorteil, auch wenn man nur ein Kind hat, denn so kann man noch zusätzlich Gepäck transportieren, zum Beispiel während eines Familienausfluges. Werden häufiger längere Touren mit dem Fahrrad unternommen, sollte der Anhänger möglichst viel Stauraum bieten, am besten ist dieser separat vom Fahrgastraum untergebracht.

Günstige Modelle sind meistens nicht sehr robust und eignen sich nur für eine geringe Belastung, während andere mit bis zu 50 Kilogramm beladen werden können und sich somit auch für größere Kinder anbieten. Beim Kauf ist neben der Maximalzuladung auch auf genügend Freiheit für die Beine und den Kopf, eine gute Federung, eine leicht zu bedienende Kupplung, eine gute Beleuchtung, stabiles Material, ein sicheres Gurtsystem und eine solide Verarbeitung zu achten.

Fahrradanhänger für Tiere

Das Angebot an Fahrradanhängern für Tiere, hier vor allem Hunde, ist momentan noch sehr gering, was einfach an der bisher noch fehlenden Nachfrage liegt. Damit Hunde sicher damit befördert werden können, muss der Boden des Anhängers rutschhemmend ausgestattet sein, denn Tiere halten auch während der Fahrt nur selten still. Ideal wäre es auch, wenn sich der Boden besonders leicht reinigen lässt, und auch die Bespannung sollte sich mit Wasser abspülen lassen, denn bei Tieren ist immer mit Verschmutzungen zu rechnen.

Natürlich könnte man das Tier im Anhänger auch an die normale Hundeleine nehmen, doch da diese recht lang ist, könnte der Hund aus dem Gefährt springen. Ein guter Hundeanhänger ist deshalb mit entsprechenden Ösen ausgestattet, an welchen man zur Sicherheit ein Hundegeschirr montieren kann, alternativ kann man auch eine sehr kurze Leine verwenden. Beim Kauf ist aber auch auf eine ausreichende Belüftung zu achten, denn gerade im Hochsommer könnte es ansonsten für das Tier gefährlich werden. Ein Verdeck schützt den vierbeinigen Liebling vor zu viel Sonne und dem einen oder anderen Regenguss, eine gute Zusatzausstattung stellt hier z. B. ein Insektenschutz dar.

Fahrradanhänger für Lasten

Auf dem Gepäckträger eines Fahrrads lässt sich auch im Fahrradkorb nicht gerade viel transportieren. Viele Dinge sind einfach zu sperrig oder schlichtweg zu schwer, so dass man eine Alternative braucht, wenn man nicht auf das Auto zurückgreifen möchte. Ein Fahrrad-Lastenanhänger könnte eine solche Möglichkeit sein, sei es für Zeitungsausträger oder für Familien, die ihre Einkäufe gerne mit dem Rad erledigen oder ausgedehnte Ausflüge lieben. Im Handel findet man viele verschiedene Varianten in jeder Preiskategorie, von den einfachen Modellen für weniger als 100 Euro bis hin zur Luxus-Ausführung im dreistelligen Bereich.

Für welchen Fahrradanhänger man sich letztendlich entscheidet, hängt von den eigenen Anforderungen ab und dem Zwecke, welchem er hauptsächlich dienen soll. Neben den klassischen Anhängern mit zwei Rädern, findet man inzwischen auch sehr sportliche Einspuranhänger mit nur einem Rad. Die Qualitätsunterschiede sind recht groß, zunächst kommt es beim Kauf auf die richtige Größe und die maximale Belastbarkeit an, wobei man sich daran orientieren sollte, was man überwiegend auf den Anhänger laden möchte. Die nächste Frage zielt darauf ab, ob man eine geschlossene oder eine offene Bauweise bevorzugt. Ganz einfache Modelle bestehen gerade einmal aus einer Bodenplatte und Rädern, dann gibt es auch solche mit einem Gestänge an den Seiten oder auch welche mit einer eingefassten Transportbox, so dass der Anhänger zu allen Seiten hin geschlossen ist.

Die meisten Lastenanhänger können mit bis zu 40 Kilogramm beladen werden, hochpreisige Modelle halten durchaus bis zu 60 Kilogramm aus. Bei der Ausstattung kommt es auf Rücklichter und Reflektoren für die Sicherheit, Spanngurte zur ausreichenden Befestigung der Ladung, sowie eine zusätzliche Regenplane an. Im Handel findet man auch klappbare Modelle, die man bei Nichtgebrauch platzsparend verstauen kann.